Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen wir am 24.02.22, nach über 3 Monaten, den CP Las Torres. Es wird Dinge geben, welche uns sehr fehlen werden. Die herrlichen Spaziergänge mit Thea und Fey, das tägliche Boulespielen mit lieb gewonnenen Menschen und so manch anderes werden wir sicherlich vermissen. Jedoch freuen wir uns auch auf neue Eindrücke und Erlebnisse. Hoffen wir, dass das Wetter auf unserer Rückreise mitspielt und wir noch so manch schönen und sehenswerten Ort erleben dürfen. Doch eines ist sicher: Wir werden wieder kommen!
Recht früh nehmen wir nochmals Abschied von unseren lieben Freunden und machen uns auf den Weg nach Los Alcazares. Den Stellplatz dort haben wir schon vor 2 Jahren besucht, so dass wir wissen was uns erwartet. Nach 1 Stunde Fahrt treffen wir gegen Mittag hier ein und uns wird ein wirklich schöner Platz mit viel Sonne zugewiesen. Leider macht sich die Sonne während unseres Aufenthaltes sehr rahr, doch dafür meldet sich ein kräftiger Wind zu Wort. Draußen sitzen bleibt uns somit die meiste Zeit verwehrt. Doch Jammern hilft nicht, denn durch den Angriff Russlands auf die Ukraine, steht der Blick ins Handy oder den Fernseher an erster Stelle. Es ist sehr traurig, dass die Welt ein so sinnloses Blutvergießen nochmals erleben muss.
Wenn es wettertechnisch möglich ist, laufen wir mit Kimi zum Strand und schauen den Wassersportlern zu. Sie genießen den Wind in vollen Zügen und zeigen so manches Kunststück. Der Weg zum Strand zeigt jedoch nicht nur die blühende Seite Spaniens, auch der Umgang mit dem anfallenden Müll wird einem hier wieder einmal bewußt. Berge an Bauschutt und sonstigem Unrat wird achtlos am Wegesrand abgeladen.
Auch mit dem Fahrrad versuchen wir die Promenade zu erkunden, doch der Wind stellt sich uns mit aller Kraft in den Weg. Trotz Elektrounterstützung ist das Vorankommen sehr schwer. Hoffentlich verschlägt es uns nochmals hierher, denn den von Kunstobjekten gesäumten Radweg am Meer entlang, möchte ich gerne einmal bis zum Ende fahren.