Nach einem sehr anstrengenden Besuch in Auschwitz, welcher geführt ca. 4 Stunden dauert, entscheiden wir uns zur Weiterfahrt nach Krakau. Ein Stellplatz bei einem Wohnmobilhändler ist unser Ziel. Doch leider haben wir Pech. Diesen Platz gibt es nicht mehr bzw. ist er in diesem Jahr geschlossen. Die nette Mitarbeiterin empfiehlt uns den Camping "Smok", welcher nur 8 km entfernt ist.
Nach einer staureichen Fahrt durch die Stadt erreichen wir den kleinen, aber feinen CP.
Für größere Wohnmobile empfiehlt sich die Anfahrt über das Haupttor und ein Stellplatz auf den unteren Wiesen welche aber in diesem Sommer geschlossen waren. Wir nahmen die relativ enge Nebenanfahrt durch eine Seitengasse was gerade so noch ging.
Ein Platz nahe der Rezeption wird uns zugewiesen und mit etwas Mühe positioniert Jochen das Womo in die Richtige Stellung. An das Herausfahren dürfen wir jetzt noch gar nicht denken.
Wie alle CP in Krakau kostet auch dieser 30 €. Das soll es uns Wert sein. Bei herrlichem Sonnenschein können wir endlich waschen, so dass auch diese Arbeit wieder einmal erledigt ist.
Jochen hat Lust auf Pizza, so dass wir per Lieferando unser Abendessen ordern. Die gelieferten Pizzen sind riesig und super lecker so dass es uns locker für 2 Tage reicht.
Am Freitag machen wir uns per Rad auf den Weg in die Altstadt. Der Radweg immer an der Weichsel lang führt uns in ca. 15 Minuten direkt zu den Tuchhallen und somit mitten ins Zentrum.
Die Stadt hat wirklich einen besonderen Flair. Herrlich renovierte Gebäude, viele Kirchen, kleine Geschäfte, Bars und Restaurants reihen sich aneinander. Hier kann man es aushalten.
Irgendwie eine Mischung aus Venedig, Paris und Wien.
Der Hauptmarkt (auch Ring, Rynek Główny) in Krakau, der zweitgrößten Stadt Polens bildet das Zentrum der Altstadt. Er wurde im 13. Jahrhundert angelegt und ist mit einer Fläche von etwa 40.000 m² einer der größten mittelalterlichen Plätze in Europa.
Hier reiht sich ein Cafe an dem Anderen. Boutiquen, Wechselstuben, Restaurants verleihen dem Platz das Flair auf dem Markusplatz zu stehen.
Wir schlendern durch die Seitengassen, genießen ein herrliches kühles Bier und radeln nach ca. 2 Stunden entlang der Weichsel wieder zurück zu unserem Campingplatz.
Diese herrliche Stadt werden wir auf jeden Fall nochmal besuchen. Dann werden wir uns jeden Stadtteil genauer unter die Lupe nehmen. Da es ab morgen hier sehr ergiebig regnen soll, werden wir weiter fahren. Hoffen wir auf ein nettes Plätzchen.