Die 100km lange Strecke bis Balerma fahren wir teils an der Küste entlang, teilweise über die Autobahn. Die Umgebung wird zunehmend weiß. Gewächshäuser stehen dicht gedrängt die ganze Küste entlang. Wir erreichen den Campingplatz Mar Azul gegen 12 Uhr mittags und werden schon bei der Einfahrt von Freunden aus dem Kreis Miltenberg begrüßt.
Der Campingplatz wird von 3 Seiten von Gewächshäusern flankiert und bietet Parzellen die unseren Ansprüchen gerade so noch genügen. Ein wenig Kuschelcamping nach 3 Monaten Freiheit muss auch mal sein. Positiv ist die Strandnähe, was Kimi ganz besonders gut gefällt.
Was uns auf dem Camping noch positiv auffällt: Sehr saubere sanitäre Anlagen, leckeres frisches Brot, ein kleines Restaurant und ein relativ niedriges Durchschnittsalter. Der Campingplatz scheint fest in deutscher Hand, somit gibt es keinerlei Sprachprobleme. Mit unseren Nachbarn rechter Hand führen wir so manch nettes Pläuschchen. Die beiden sind begeisterte Thermomixbesitzer und Nutzer, so dass uns so manches ungewohnte Geräusch aus dem Mittagsschlaf erweckt. Doch wir mussten keine Sorge haben. Es war nur der Kartoffelbrei, welcher dem Kochgerät ein wenig zu schaffen machte.
Einen Abend verbringen wir mit unseren Alpafreunden im kleinen Platzrestaurant. Paella für 6 Personen war vorbestellt! Lecker wars, doch ein wenig mehr hätte unser hungriger Magen schon vertragen. Somit wurde noch eine Käseplatte geordert, welche jedoch auch nicht sonderlich magenfüllend ausfällt. Die flüssigen Begleiter fallen jedoch nicht so mager aus. Wein, Cognac und spanischer Kräuterlikör tragen zur fröhlichen Stimmung bei, so dass der Aufnahme in den "Dicken Berta Club" nichts mehr im Wege steht. Als stolze Clubmitglieder lassen wir den Abend bei unseren Freunden im kleinen Alpa ausklingen.