Spätzle Fritz (18.03.2020-19.03.2020)

Die Ungewissheit, die schlechten Nachrichten, all das treibt uns um. Wir überlegen hin und her und entscheiden dann, zusammen mit unseren lieben Nachbarn Gerd und Anne die Heimreise anzutreten. Keine leichte Entscheidung, doch wir hoffen es ist die Richtige.


Am frühen Mittwoch Morgen geht es los in Richtung Spätzle Fritz. Der Stellplatz soll noch geöffnet haben und so hoffen wir auf ein freies Plätzchen für eine Nacht. Nach einer staufreien Fahrt von über 600 km erreichen wir den "Kultort". Für viele Spanien Überwinterer beginnt und endet hier der Aufenthalt in Spanien.


Der Platz ist bei Ankunft bereits gut gefüllt. Im Laufe des Abends wird jedoch noch einiges hinzukommen und jedes Fleckchen wird belegt sein.


Die nette, bekümmerte, Betreiberin begrüßt jeden Neuankömmling aus der Ferne und legt im Sicherheitsabstand eine Tüte für die Stellplatzgebühr am Boden ab. Sicherheit wird hier ganz groß geschrieben. Am Abend wird das gefüllte Tütchen in Schutzkleidung wieder abgeholt.


Ein kleiner Spaziergang mit Kimi, Essen kochen und Erholung von der langen Fahrt - mehr kann man hier im Moment nicht unternehmen - außer Fernsehen.


Doch hier macht uns abermals die Technik einen Strich durch die Rechnung. Der erst vor 4 Wochen nach Spanien gelieferte Ersatzfernseher gibt seinen Geist auf und überträgt neben eingefrorenen Bildern nur noch Ton.


Jochen baut kurzentschlossen den kleineren Fernseher aus dem Alkoven nach hinten in die Sitzgruppe, der Abend ist einigermaßen gerettet.


Am nächstenMorgen soll es weitergehen Richtung Frankreich, wir wollen ca. bis Narbonne kommen.


Morgen wollen wir über die Grenze nach Frankreich und hoffen auf einen schönen Stellplatz am Hafen von Gruissan.