Wir verlassen der Camping nicht ohne unsere Wasservorräte aufzufüllen und wollen Richtung Dieppe. Der D113 folgend erreichen wir das Städtchen nach ca. 30km. Der Stellplatz in Dieppe liegt zwar touristisch gut direkt am Hafen, überzeugt uns aber nicht. Die Plätze sind eng, relativ kurz und für 12,50 Euro die Nacht auch nicht gerade günstig.
Der nächste große Stellplatz kündigt sich in Saint-Aubin-sur-mer an. Über 50 Mobile können hier nur ca. 30 Meter entfernt vom Kiesstrand stehen. Bei unserer Ankunft gegen 13 Uhr ist der Platz fast leer, füllt sich aber den Tag über immer mehr.
8 Euro, ohne Strom, Frischwasser 2,00 Euro. Man steht hier mehr oder weniger wie man will entweder auf Schotter oder auch auf Rasen.
Ein Spaziergang über den weitläufigen Strand zeigt uns wieder einmal die Schönheit der Küste hier in Frankreich. Wir parken unser WOMO noch einmal um da für die Nacht Regen gemeldet ist und unser Standort auf Rasen einen sehr weichen EIndruck macht. Sicher ist SIcher.
Ich mache mich bei Ebbe nochmal alleine mit der Kamera auf den Weg zum Strand und entdecke hier einen kleinen Friedhoch der "Krustentiere". Auch eine Art Bunker gibt das Meer bei Ebbe frei sowie zahlreich höhlenartige Gebilde in den Kreidefelsen.
Jutta bereitet für den Abend eine köstliche Lasagne im Backofen zu die wir uns so richtig schmecken lassen. In den Abendstunden steuern immer mehr Franzosen den Strandabschnitt an um mit ihren Netzen und Käschern nach Schnecken bzw. Muscheln zu suchen.
Den ganzen Abend kommt jedoch niemand zum Kassieren und auch am Morgen läßt sich niemand blicken. Einen Kassenautomat gibt es auch nicht. Somit kommen wir in das Vergnügen, kostenlos zu nächtigen.
Da das Wetter nicht zum bummeln einlädt packen wir bereits um 10 Uhr früh unsere Sachen und fahren weiter.