Agua Amarga 26.02.2019-27.02.2019

Wir verlassen diesen schönen Ort gegen 10 Uhr morgens und machen uns weiter auf den Weg Richtung Süden. Ein genaues Ziel haben wir nicht vor Augen, einfach die AL 5106 direkt an der Küste entlang. Riesige Feriensiedlungen reihen sich kilometerlang aneinander, unglaublich was hier alles gebaut wurde. Teilweise führt die Straße auch ein kurzes Stück durch die Berge um dann auf die nächsten Ferienhäuser und Hotelanlagen zu treffen. Hier und da sehen wir Wohnmobile am Strand stehen. Für eine Nacht ist das sicherlich auch eine Möglichkeit. Durch Carboneras führt uns die AL-5106 durch eine schmale Einkaufsstraße, viel breiter sollten wir nicht sein und dann ist diese mitten im Ort plötzlich gesperrt. Einzige Möglichkeit links abbiegen. Wir kriegen die Kurve mit unseren 9m gerade so hin und sind froh bei der nächsten Abbiegung wieder eine breitere Straße vorzufinden.


Ca. 37km nach unserem letzten Stellplatz erreichen wir den Ort Agua Amarga und entdecken am Ortsende einen brandneuen, kleinen Stellplatz.


Der Aguaamarga Camperpark wurde erst 2018 eröffnet und macht mit seinen ca. 30 Plätzen einen ordentlichen Eindruck. Wir parken ein und fühlen uns hier sehr wohl. Das Meer ist nur ca. 100m entfernt und der Ort liegt in einer wunderschönen Bucht in deren Felswände (kleine Höhlen) in den 60er Jahren einige Hippies hausten. Einige Restaurants haben geöffnet, der kleine Supermarkt bietet alles Notwendige und für 12 Euro (+3,00 Euro Strom) kann man nicht meckern. Wir beschließen 2 Tage zu bleiben.


Den ersten Tag verbummeln wir mit einem Strandspaziergang und Ruhe vor dem Wohnmobil. Kimi kann endlich wieder am Strand flitzen, die Sonne lacht und bei einem laufen Lüftchen und 20 Grad läßt es sich gut aushalten.


Am nächsten Morgen brechen wir auf zu einem Hügel der direkt an das Städtchen angrenzt. Mit dem Fahrrad geht es ein kurzes Stück die Serpentinen hinauf bis ein Feldweg rechts der Straße abzweigt.


Hier oben stand früher ein Wasserspeicher für Trinkwasser welcher die großen Schiffe unten im Meer mit Frischwasser versorgte. Heute sind nur noch die Ruinen und eine grandiose Aussicht übrig geblieben.


Wie es der Zufall will, treffen wir auf dem Platz auch Jürgen und Brigitte wieder, welche die letzten Monate auf Las Torres verbracht haben.


Morgen fahren wir weiter Richtung Almeria und sind erneut gespannt was uns erwartet.